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Zahlreiche Ergebnisse stehen noch aus

Chaos um PCR-Tests an Schulen

Vor allem in zwei Bundesländern müssen Eltern und Lehrer lange auf die Test-Ergebnisse ihrer Schüler warten.

Nach dem Ende der Weihnachtsferien starteten am Montag 1,1 Millionen Kinder wieder in den Unterricht. Zunächst mussten sich Eltern, Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mit den nicht so sicheren Antigen-Tests begnügen. Am Dienstag begannen schließlich die PCR-Tests. In Wien, NÖ und OÖ werden bereits in der ersten Woche zwei PCR-Tests gemacht – in allen anderen Ländern starten die zwei PCR-Tests allerdings erst in der Woche ab 17. Jänner. Insgesamt sollen dann pro Woche jeweils drei Tests absolviert werden – zwei davon eben als PCR-Tests.

Zahlreiche Ergebnisse stehen noch aus

Chaos um PCR-Tests. Derzeit sorgen die vermehrten PCR-Tests aber noch für Ärger bei zahlreichen Lehrern und Schulleitern, denn vor allem in Niederösterreich und Oberösterreich mussten viele Schulen noch auf den Großteil der Testergebnisse vom Dienstag warten, wie die "Wiener Zeitung" berichtet. Auch auf Twitter melden sich inzwischen Lehrer und machen auf die ausständigen Ergebnisse aufmerksam. So schildert etwa eine Pädagogin: "DI Früh PCR Test, angebliche Sicherheitsstufe. Heute MI erst um 16.00 Teilergebnisse. Meine Schule noch gut ..17 Ergebnisse von 67. OW ..Schule mit 213 Kindern, nur ein Ergebnis. Direktorin schrieb um 17.00 zurück: Wo sind die anderen 212 Ergebnisse?"

"Kind hat Halsweh, ich morgen Dienst auf der Intensiv und + Fälle in der Schule. Hab jetzt für morgen privat pcr organisiert, wenn neg kommen wie geplant die Großeltern, wenn Pos gibt es einen Backup Plan. Test von Di nicht da. Ich hab es soooo satt", berichtet eine Intensivmedizinerin. 

 

 

Laut "Wiener Zeitung" wurden die betroffenen Schulen bereits am Mittwochvormittag informiert, dass aufgrund von Problemen die Testergebnisse vom Vortag erst später einlangen würden. Im Laufe des Nachmittags seien zwar erste Ergebnisse eingelangt, aber ein Großteil sei weiter ausständig. Die betroffene Schulen überlegen jetzt die rascheren, aber auch weniger zuverlässigen Antigentests zusätzlich einzusetzen.