Katharina Reich

Reich: "Beschlossene Dinge durchzuziehen"

In Sachen Impfpflicht - von dieser hatten sich zuletzt einige Landeshauptleute distanziert - ist die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit, Katharina Reich, für Kontinuität. 

In Sachen Impfpflicht - von dieser hatten sich zuletzt einige Landeshauptleute distanziert - ist die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit, Katharina Reich, für Kontinuität. "Ich glaube, dass es gut ist, hier Linie zu halten und beschlossene Dinge durchzuziehen", sagte Reich am Freitag am Rande des wöchentlichen Online-Impfupdates des Landes Steiermark auf Journalistenfragen.

Man dürfe laut Reich "den Zug zum Tor nicht verlieren, nur weil wir Erleichterungen vor uns haben. Es ist gut, vereinbarte Dinge zu tun, das gibt Verlässlichkeit" für die Bevölkerung, sagte die Generaldirektorin. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hatte am Donnerstag gesagt, er habe die Impfpflicht immer gefordert. Sie komme nun zweifellos zu spät, aber es sei gut, dass sie komme.

Unterstützung kam bei dem Online-Gespräch von der steirischen Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP): "Die Impfpflicht ist notwendig, weil wir auf den Herbst gut vorbereitet sein müssen." Das sei der Politik ja vorgeworfen worden, im vergangenen Jahr sozusagen in den Sommerschlaf gegangen zu sein. Man habe die Omikron-Welle ganz gut überstanden, auch weil man in der Steiermark so gut durchgeimpft sei.

Reich sagte auf entsprechende Medienfragen weiters, es werde weitere Impfkampagnen geben. Dies liege bei der Gecko, seit Februar sei da auch eine neue Agentur dabei, um eine neue Kampagne aufzusetzen. "Diese wird viel zielgruppengerichteter sein", so Reich. Gespielt werde diese auch auf allen möglichen Social Media-Kanälen und auf spezifischen Medien, die "in unserem Alltag nicht so präsent sind", sagte die Generaldirektorin.