Polaschek

Initiative weiterlernen.at unterstützt Schüler:innen in Corona-Zeiten

Vor zwei Jahren gegründete Initiative - Mittel werden auf 10 Mio. Euro verdoppelt

Der coronabedingte Fern- und Schichtunterricht hat vor allem jenen Schülerinnen und Schülern Probleme bereitet, deren Eltern ihnen nicht gut beim Lernen helfen können. Vor zwei Jahren wurde deshalb die Initiative #weiterlernen.at gegründet, über die Kinder und Jugendliche mit Lernrückständen u.a. kostenlose Unterstützung von Lernbuddys erhalten. Mehr als 100.000 Lernstunden wurden mittlerweile laut Bildungsministerium über die Initiative vermittelt.

Großes Lob an das Programm

Über die Plattform weiterlernen.at, die von NGOs wie der Caritas, der Diakonie oder dem Roten Kreuz getragen wird, werden Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf mit den passenden Lernbuddys zusammengebracht. Das können etwa Lehramtsstudierende, pensionierte Pädagoginnen und Pädagogen oder auch andere Schüler sein. Knapp 500 davon gibt es mittlerweile österreichweit, 12.500 Schülerinnen und Schüler haben deren Lernhilfe bisher genutzt. Bei einem Besuch im Lernhaus des Roten Kreuz in der Wiener Schwendergasse hob Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) am Dienstag hervor, wie unbürokratisch das Programm helfe. Es sei "kostenlos, treffsicher, niederschwellig".

Lernbuddies und Hardware

Neben Lernbuddies wird über die Plattform bei Bedarf auch Hardware an Schülerinnen und Schüler vermittelt (etwa für Distance Learning), rund 3.000 Geräte waren es bisher. Die für weiterlernen.at eingesetzten Mittel werden nun vom Bildungsministerium über den React-Fonds der EU auf 10 Mio. Euro verdoppelt.